Jagd- und
Naturschau in Moosburg
Im
April, genauer vom 27. 04. 2002 bis 01. 05. 2002, gestaltete der Jagdschutz-
und Jägerverein Freising eine Jagd- und Naturschau in Moosburg.
Mit viel Liebe zum Detail wurde in einer geräumigen Halle ein herrliches
Biotop von der Stadtgärtnerei Moosburg gezaubert. Die verschiedensten
Laub- und Nadelgehölze der Region wurden sehr gekonnt dargeboten
und konnten von den Besuchern bestimmt werden.

Man
hatte den Eindruck, sich in freier Natur zu befinden und nicht in einer
Halle. Angereichert wurde der Gesamteindruck mit zahlreichen Tierpräparaten
bester Qualität. Aus der Vogelwelt waren zu sehen Graureiher, Waldschnepfe,
Bekassine, Eule, Fasan, Stock- und Knäkente sowie verschiedene
Singvögel. Fuchs und Iltis konnten im Unterholz entdeckt werden,
ebenso wie Wildschwein und Dachs. Schon genauer mußte man hinsehen
um auch Schlangen und Echsen zu finden. Sogar ein ausgewachsener Rothirsch
war vertreten.
Eine
besondere Attraktion war der Falkner Wolfgang Schreyer mit seinem lebenden
Wanderfalken. Bereitwillig gab er Auskunft zu allen Fragen die Falknerei
und Beizjagd betreffend. Es ist immer wieder faszinierend, wie Mensch
und Tier kommunizieren können. Ganz freiwillig kommt der frei fliegende
Beizvogel zu seinem Herrn zurück. Ein deutliches Zeichen, daß
er sich bei ihm geborgen fühlt.
Während
der gesamten Öffnungszeiten standen sach- und fachkundige Jäger
und Falkner zur Verfügung um interessierte Besucher durch die Ausstellung
zu führen. An zwei Tagen wurden eigene Führungen für
Schulklassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern abgehalten, sehr zur
Freude der Kinder. Gar nicht so einfach zu lösen war ein Quiz über
Baum- und Holzarten. Anhand von Baumstammabschnitten sollte durch die
Rindenstruktur und Holzmaserung die Baumart erkannt werden.
Zur
Eröffnung gab uns der Präsident des BJV Prof. Dr. Jürgen
Vocke die Ehre. Die musikalische Gestaltung an diesem Tag übernahmen
die Bläser des Jagdschutz- und Jägervereins Freising. Am 1.
Mai erfreuten die Mauerner Jagdhornbläser das Publikum und wurden
mit viel Beifall bedacht.
Es
war eine ganze Menge Arbeit, die zahlreiche freiwillige und ehrenamtliche
Helfer geleistet haben, um der Bevölkerung das Bewußtsein
für die Natur nahe zu bringen. Dafür danken wir allen Beteiligten
von Herzen. Wir sind ganz sicher, es hat sich gelohnt.

©
HvS