Für die Mitglieder unserer Kreisgruppe besteht die Möglichkeit, das von ihnen erlegte Wild kostenlos auf eine mögliche radioaktive Belastung untersuchen zu lassen. Die apparativen Voraussetzungen haben wir geschaffen und können nun Cäsium-137 quantitativ bestimmen. Wir sind gerne bereit auch für vereinsfremde Personen die Untersuchung bei uns gegen einen Unkostenbeitrag von 5.- € je Probe durchzuführen.
Falls Sie nicht Mitglied in unserem Verein sind überweisen Sie bitte 5.- € auf folgendes Konto:
Kontoinhaber: Jagdschutz- und Jägerverein Freising
Kontonummer: 56135
Bankleitzahl: 700 310 00
Mit Schreiben vom 8. Februar 2011 wurde unsere Messstelle vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit als qualifizierte Messstelle amtlich anerkannt. Das bedeutet, dass die von uns ermittelten Werte keiner weiteren Nachmessungen mehr bedürfen. Wegen der Messunsicherheit beim Messgerät LB 200 gelten als neuer Grenzwert 500 Bq/kg. Im Falle erhöhter Messwerte stellen wir das entsprechende Messprotokoll aus. Sie als Jägerin oder Jäger lassen das belastete Wild durch die Tierkörperbeseitigungsanlage (www.berndt-gmbh.de/Tierkoerper-Schlacht-Metzgereiabfaelle.htm Telefon: 08122-888-0) unschädlich entsorgen und reichen die Entsorgungsbescheinigung zusammen mit dem Entschädigungsantrag ein (Antrag auf Entschädigung). Auf diese Weise wird dem Erleger der Wildbretverlust erstattet.
Wir laden Sie sehr herzlich ein, auch bei Ihrem Wildbret die für Sie kostenlose Untersuchung auf radioaktive Belastung bei uns durchführen zu lassen. Entnehmen sie dem erlegten Wild 500 Gramm Muskelfleisch. In Ausnahmefällen ist das Herz ist als reines Muskelorgan zur Messung nur bedingt geeignet, andere Innereien jedoch nicht. Verpacken Sie die Probe auslaufsicher in einem passenden Frischhaltebeutel und geben diese frisch oder tiefgefroren zusammen mit dem ausgefüllten Begleitschein (Begleitschein/Messprotokoll zum Ausdrucken Stand 31.10..2011) bei uns ab. Postversand ist ebenfalls möglich. Die Bearbeitung der Proben können wir nur zusammen mit dem neuen Begleitschein vom 31.10.2011 durchführen, da die Dokumentation und Archivierung der Messungen Voraussetzung zur Anerkennung als qualifizierte Messstelle sind.
Das Ergebnis können Sie vorzugsweise per Fax, aber auch über e-Mail oder telefonisch über das deutsche Festnetz erhalten. Falls Sie eine schriftliche Benachrichtigung wünschen, legen Sie bitte dem Begleitschein einen an Sie selbst adressierten Freiumschlag bei.
Die gewonnenen Proben geben Sie bitte frisch oder tiefgefroren ab bei ( möglichst nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme) oder schicken per Post an:
Dr. Holger von Stetten
Am Wald 5
85354 Freising-Haindlfing
Tel: 08167- 488
Sollte bei der Probenabgabe niemand unter der oben angegebenen Anschrift anwesend sein, können Sie diese auch im Bereich des Gartentors hinterlegen (z.B. Zeitungsrolle).
© HvS